Leistungsdurchschnitt unserer Bürger-Solaranlagen August 2005:
112 (117)* kWh pro kWp.
Bundesdurchschnitt August 2005:
106 (103)* kWh pro kWp.
Leistungsdurchschnitt unserer Bürger-Solaranlagen August 2006:
95 (98)* kWh pro kWp
Bundesdurchschnitt August 2006:
95 (92)* kWh pro kWp.
Leistungsdurchschnitt unserer Bürger-Solaranlagen August 2007:
113 (116)* kWh pro kWp.
Bundesdurchschnitt August 2007:
113 (110)* kWh pro kWp.
Vergleich unserer 3 Berliner Anlagen
GbR1-3 mit dem Berliner Durchschnitt 2008:
GbR 1+2 +20%, GbR3
+3%.
)* Die Werte in Klammern wurden bezogen
auf die durchschnittliche Leistung jeder einzelnen Anlage unabhängig von
ihrer Größe und somit unabhängig vom Anteil an der Gesamt-Stromerzeugung
ermittelt. Diese Zahlen berücksichtigen mehr die Standortunterschiede
und spiegeln somit die Qualität der Standorte für die solare Ausbeute
wider.
Herzlich willkommen
auf der Homepage des Solarvereins Berlin-Brandenburg!
Hier können Sie sich über
Bürger-Solaranlagen*) und unsere Vereinsarbeit informieren, Anteile an
Bürger-Solaranlagen reservieren sowie aktuelle Hinweise auf
Arbeitsgruppen und Veranstaltungen finden.
Klimaschutz konkret: wir freuen uns über
Ihre Unterstützung durch Mitarbeit und Mitgliedschaft!
*) vgl. Erläuterungen in folgenden Sprachen:
Aktuelle Termine:
Öffentliche Arbeitstreffen
meist am 2. Dienstag im Monat
(Termine werden angekündigt)
um 19 h im Haus der Diakonie, Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin. Büro: im Haus der
Diakonie, Raum 245 (nicht regelmäßig besetzt).
Nächstes Arbeitstreffen: Dienstag,
13.7.2010, 19 h.
Sie
möchten eine Bürgersolaranlage bauen?
Wir helfen Ihnen gerne. Senden Sie uns eine
Mail an
info@solarverein-berlin.de . Sie bekommen
Tipps und Vertragsmuster zugesandt - kostenfrei.
Natürlich freuen wir uns unabhängig davon
jederzeit über eine Spende für den Verein (Kontonummer 7190804008
bei der Berliner Volksbank, BLZ 10090000)
Auszeichnung für Claudia Pirch-Masloch
Am 20.
Mai 2010 wurde die Vorsitzende des Solarvereins
Berlin-Brandenburg, Claudia Pirch-Masloch von der Brandenburgischen
Landesregierung, als „Ehrenamtlerin des
Monats“ Mai 2010 in Brandenburg ausgezeichnet. Die Urkunde wurde vom
Staatssekretär Albrecht Gerber überreicht.
Claudia Pirch-Masloch
ist seit der Gründung im August 2003 Vereinsvorsitzende. Sie wird für ihr Engagement für die
Verbreitung der Idee „Bürgersolaranlage“ geehrt. Bis zur Gründung
des Solarvereins war der Begriff „Bürgersolaranlage“ fast ein
Fremdwort in Berlin und Brandenburg - das hat sich durch ihr
Engagement geändert. Mit inzwischen neun Bürgersolaranlagen hat der
Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. mittlerweile insgesamt
230 kWp elektrischer Leistung aufgebaut, die ca
200.000 kWh Strom jährlich erzeugen -
mit einer Investitionssumme von über einer Million Euro!
Insgesamt sind mehr als 200 Gesellschafter mit dabei.
Die Vereinsvorsitzende hat zudem dutzende Initiativen in und
außerhalb Brandenburgs beraten und über die ersten Hürden zum Aufbau
„eigener“ Bürgersolaranlagen geholfen. Ungefähr 30 - 40 Anlagen
stehen inzwischen allein in Brandenburg oder sind in der Planung.
Erlebnisreiche Radtour im Rahmen
der Woche der Sonne
25 Radlerinnen und Radler machten sich am
Samstag, d. 8.5.2010, auf den Weg zu einer 30 km langen "Fahrradtour
zu nachhaltigen und regenerativen Zielen durch das Ruppiner Land".
Start war um 10.35 Uhr am Bahnhof Walsleben.
Es galt vor allem die dreigeteilte 9. Bürgersolaranlage des
Solarvereins Berlin-Brandenburg anzufahren und die Infotafeln an den
drei Standorten zu enthüllen. Im Amt Friesack empfing Bauamtsleiter
Pieper die Radler bei ihrem ersten Halt. Besucher im Amt Temnitz
können sich von nun an einem Datendisplay über den "Sonnenertrag"
der Photovoltaikanlage informieren und Details zur Idee
"Bürgersolaranlage" auf der Infotafel erfahren. Weiter ging es nach
Manker zum 2. Teil der Anlage bei Familie Oberland, mit Mittagspause
mit Kuhhorster Bratwurst. Auch in Kuhhorst hat der Solarverein eine
Bürgersolaranlage errichtet - so war die Verbindung hergestellt.
Die letzte Etappe ging, mit Kaffeepause im Schloss Vichel, durch das
Rhinluch in Richtung Bahnhof Friesack/Mark. Als die Radler -
hauptsächlich Berliner - um 17.50 Uhr in den Zug stiegen, waren
sich alle einig: man hatte viel über Lebensbedingungen, erneuerbare
Energien, Landwirtschaft und Naturschutz erfahren und die Schönheit
des Ruppiner Landes kennengelernt - und es war ein wunderschöner
Tag!
Ein Rückblick unserer Touren:
30.04.2005: von Zehlendorf nach Kleinmachnow, zus. mit der
Agendagruppe Teltow
29.04.2006: Energetische Ziele rund um Teltow, zus. mit der
Agendagruppe Teltow
28.04.2007: Workshop „Bürgersolaranlagen“ in Vichel, Ruppiner Land
26.04.2008: Stadt Brandenburg von der Wiege der Mark zur
Hochtechnologie, zus. mit der 1. Bürgersolar Brandenburg GbR
16.05.2009 Fahrradtour zu nachhaltigen und regenerativen Zielen rund
um Neuenhagen, zus. mit dem Solarverein Neuenhagen e.V.
Auf der Jahresversammlung des Solarvereins am
23.3.2010 wurde der Vorstand von 3 auf 5 Mitglieder vergrößert.
Zudem wählten die Mitglieder einen 8-köpfigen Beirat, der
Perspektiven für die weitere Vereinsarbeit entwickeln und den
Vorstand in seiner Arbeit unterstützen soll. Vorstand v.l.n.r.:
Joachim Wübbe, Jürgen Hübner-Kosney, Claudia Pirch-Masloch, Andreas
Müller, Michael Arkenau. Beirat v.l.n.r.: Peter Masloch, Dietmar
Grote, Anne Schöning, Frank Pemöller, Bilal Alkatout, Christian
Menzel (vorn).
Nr. 9 komplett
- im Amt Temnitz in
Walsleben und in Manker, Ostprignitz-Ruppin
Der Amtsausschuss Temnitz hatte am 9.9.2009 einstimmig beschlossen, dass der Solarverein
Berlin-Brandenburg e.V. seine 9. Bürgersolaranlage auf
dem Neubau der Amtsverwaltung betreiben kann. Die Eigentümer-GbR
wurde am 13.10.2009 gegründet.
Zunächst waren nur 15 kWp geplant. Nach
statischer Prüfung erwies sich zunächst ein Nebengebäude als geeignet um
nunmehr eine Anlage mit insgesamt 37,7 kWp zu errichten. Leider
stellten sich später noch Schäden am Dachstuhl heraus, so dass
schnellstens Ersatzdächer gefunden werden mussten; denn alle Module
waren bereits eingekauft und bei einer Installation erst 2010 würde die
Einspeisevergütung geringer ausfallen. Es fanden sich 2 Häuser in
Manker; der "Ruppiner Anzeiger" fasste
am 5.12.2009 das Happy End zusammen:
Das zweite, extra noch frisch gedeckte Dach in
Manker - mit der bei frostigen Temperaturen Mitte Dezember 2009
fertig gestellten Anlage.
Dank an die Monteure!
Restliche Module auf dem 3. Dach der
GbR-9-Anlage in Manker
Verwaltungsneubau im Wandel: Ausgangspunkt der GbR9-Anlage, das Amt Temnitz (www.amt-temnitz.de)
in Walsleben, Ostprignitz-Ruppin; unten mit fertiger Anlage Anfang
Dezember 2009.
_____
Achtung: Die 9. Bürgersolaranlage ist bereits
finanziert. Weitere eingehende Reservierungen können nur
noch für eine eventuelle 10. Bürgersolaranlage des Solarvereins für
2010 berücksichtigt werden - oder wir empfehlen andere
Solarinitiativen zur Kontaktaufnahme (Adressen folgen).
Reservieren Sie hier einen Anteils an einer weiteren
(noch unbestimmten) Anlage (Summe aller Anteile max. 98.000,- EUR):
Die 8. und
größte: Bürgersolar Berlin-Weißensee GbR am Netz!
Der Solarverein-Berlin-Brandenburg e.V. hat seine 8.
Bürgersolaranlage auf dem Oberstufenzentrum Gastgewerbe in
Berlin-Weißensee errichtet. Die
Gründung der Eigentümer-GbR unserer mit 58,3 kWp bisher größten
Photovoltaikanlage fand am 11. August 2009 statt. Seit dem 16.
Oktober 2009 ist die Anlage am Netz. Die Einweihung wurde am
20.11.2009 gefeiert.
GbR-Gründungsversammlung 11. August 2009
Baufortschritt Anfang September 2009
Baufortschritt Mitte September 2009
Baufortschritt Ende September 2009
Fertigstellung Anfang Oktober 2009 - gut
erkennbar sind die
verschattungsfreien Modulfelder auch bei
tiefer stehender Sonne.
Der Rote Knopf: Fröhliche Einweihung am
20.11.2009
Beim Oberstufenzentrum Gastgewerbe hat der
Verein zum zweiten Mal einen Dachmietvertrag mit der
Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung
abgeschlossen und baut damit auf seine guten Erfahrungen mit der
ersten Bürgersolaranlage auf einem öffentlichen Gebäude im Land
Berlin, dem
Oberstufenzentrum TIEM in Berlin-Spandau.
Bei einem Test am 09.06.2009 haben
sie bewiesen, dass sie fit sind das Wissen und Know-how des
Solarvereins Berlin-Brandenburg
e.V.
als „Bürgersolar-Coach“
weiterzugeben. Damit unterstützen sie das Vereinsziel
Öffentlichkeitsarbeit für die Idee der
Bürger-Solar-Gesellschaften zu betreiben und die Gründung und
den Betrieb von weiteren Bürger-Solar-Gesellschaften,
insbesondere durch fachliche Beratung und Mithilfe,
unentgeltlich zu unterstützen.
Obere Reihe,
v. l. n. r:
Nils Ohmer, Frank Pemöller, Peter Masloch, Bilal
Alkatout, Sören Rindert.
Untere
Reihe, v. l. n. r: Stefan Münster, Ditmar Grote, Claudia Pirch-Masloch
(Vorsitzende des Solarvereins), Anne Schoening, Jan Martin, Detlef Wiethüchter.
Unsere diesjährige Fahrradtour am
16.5.2009 zu
energetischen und regenerativen Zielen begann am S-Bf.
Hoppegarten und führte rund um Neuenhagen östlich von Berlin.
Trotz des anfänglichen Regens hatten sich 25 Teilnehmerinnen und
Teilnehmer eingefunden. Es ging vorbei an der
traditionsreichen Galopprennbahn, durch den Lenné'schen
Gutspark, zu den beiden Neuenhagener Bürgersolaranlagen
mit Zwischenstopp am Einstein-Gymnasium und zur Besichtigung eines
Blockheizkraftwerkes der Stromerzeuger-GbR, erdacht und
in einem Mietshaus umgesetzt von Michael Jungclaus, Vorsitzender des
dortigen Solarvereins (vgl.
www.bhkw.neuenhagen.info).
Weitere Höhepunkte
waren Führungen auf den historischen Rathaus-Wasserturm mit
prächtigem Fernblick (dann bei Sonne) und durch die "Trainierbahn Neuenhagen",
geleitet von Gerd Kronach und Frank Ott vom NABU Neuenhagen (http://www.nabu-neuenhagen.de),
sowie der Besuch des Haustierhofs Neuenhagen mit schmackhaftem
Imbiss. Wir danken für die tolle Betreuung und freuen uns
schon jetzt auf die Radtour im nächsten Jahr!
Am 29. April 2008 beschlossen, im Juli 2008
errichtet und am 5. September 2008 feierlich eingeweiht: die 7. vom Solarverein
Berlin-Brandenburg e.V. initiierte Bürger-Solaranlage, mit 35,9 kWp
die
bisher größte,
installiert in Kuhhorst auf einem Dach der
Mosaik-Werkstätten für Behinderte gGmbH.
Die „Bürger-Solar Berlin/Brandenburg
Kuhhorst GbR“ hat die 163.000 EUR (netto) teure
Photovoltaikanlage zur Hälfte über die Mosaik-Werkstätten für
Behinderte gGmbH und zur anderen Hälfte über 35 Einzelzeichner,
die ihren persönlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten möchten,
finanziert.
Der Ökohof Kuhhorst liegt im
Brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin, 12 km nördlich von
Nauen im Havelländischen Luch. In enger Zusammenarbeit mit den
Einwohnern der Gemeinde gründete der MOSAIK e. V. 1991 (www.mosaik-berlin.de)
den Ökohof Kuhhorst - ein Modellprojekt zur beruflichen Förderung
behinderter Menschen. Der Ökohof erzeugt landwirtschaftliche
Produkte und die Werkstatt für Behinderte übernimmt deren
Weiterverarbeitung.
Der Hof bietet mehr als 70 jungen
Menschen, die geistig behindert sind, einen Arbeitplatz und sorgt
für ihre soziale Integration. Er umfasst 400 Hektar Acker- und
Grünland und bietet vielfältige Arbeiten in der Landwirtschaft,
Geflügelwirtschaft, im Gemüse- und Obstbau.
Besonders freuen wir uns über die gute
Öffentlichkeitswirkung einer Bürgersolaranlage in Kuhhorst. Die
Photovoltaikanlage wird Richtung Innenhof gehen und so ein Blickfang
sein für die vielen Besucher, die sich am Wochenende oder zu Festen
wie Erntedank dort einfinden.
Weitere Informationen zum Ökohof sehen
Sie unter
(www.kuhhorst.de)
Wer zunächst noch unverbindlich für eine 8.
Bürgersolar-Anlage Anteile ab 500,- EUR zeichnen möchte, kann dies
hier tun. Derzeit laufen Gespräche darüber, ob es evt. noch 2008 zum
Bau einer weiteren Anlage auf einem Schuldach südlich von Berlin
kommen kann.
"Solarhafen Tempelhof"
-
Berlins bester Landeplatz für
Sonnenenergie!
Der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V.
fordert als Antwort Berlins auf den Klimawandel den Flughafen Tempelhof
als „Solarhafen Tempelhof“ zu nutzen. Wir schlagen für die Gebäude und die
riesige Freifläche ein nachhaltiges und zukunftsträchtiges Konzept zur Gewinnung
erneuerbarer Energien vor.
Schon auf 1
Quadratkilometer (ca. 1/4 der Gesamtfläche, 1/2 der vom Senat geplanten
Freifläche) ließen sich z.B. mit nachführbaren Solarmodulen nach ersten
Schätzungen rund 16 GWh Solarstrom pro Jahr gewinnen (vgl. Fotomontage).
Das Flugfeld eignet sich dafür wie keine andere Freifläche der Stadt.
Auch andere Ideen für Klimaschutzprojekte in
Tempelhof sind denkbar. Belange von
Freizeitnutzungen und Naturschutz sind zu berücksichtigen.
In einer Stellungnahme
der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung an den Solarverein hieß es
schon 2007:
"Alle in Betracht kommenden Nachnutzungsmöglichkeiten werden durch die
in unserem Hause ansässige Projektgruppe sorgfältig geprüft... Bei
konkreter werdenden Nachnutzungsüberlegungen werden wir in jedem Falle
auch die Nutzung durch Solarmodule in unsere Überlegungen einbeziehen."
Die Vorschläge wurden u.a. auf einerDiskussionsveranstaltung
der Heinrich-Böll-Stiftung zur möglichen
Nachnutzung des Flughafens am 14.5.2007 im Nachbarschaftsheim Neukölln
e.V. diskutiert und die PV-Nutzung in eine an den Senat gerichtete
Resolution aufgenommen. Ebenso wurden im
Rahmen eines Online-Dialogs der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
vorgestellt.
Leider findet sich in der aktuellen
Nachnutzungsdiskussion kein Beitrag mehr zu unseren Vorschlägen. Der
Senat sollte Fantasie und Verantwortung entwickeln - so wie das Land
Brandenburg, das frühere Flughäfen für Solaranlagen nutzen wird!
Der Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. und
die “2. Bürgersolaranlage in der Stadt Brandenburg an der Havel GbR”
luden zum 26.4.2008 gemeinsam ein - und 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
kamen!
Programmablauf:Ankunft
aller Exkursionsteilnehmer
um 10 Uhr am Hauptbahnhof
Brandenburg mit Bahn und Fahrrad. Fahrt vorbei am Klosterviertel (Sanierter Wohnkomplex mit zentralem
Holz-Heizhaus)
Begrüßung im Brandenburger Dom incl. Kostprobe
der Wagnerorgel durch KMD Herrn M. Passauer.
Kurzvisite des Hackschnitzelheizwerkes vom
Dom-Komplex.
Besichtigung des
Heizkraftwerks (KWK) der
Städtischen Werke mit Führung sowie
kleinem Imbiss.
Fahrt zur
„Johanna Solar Technology“, mit
fachlicher Begleitung durch die neue Solarfabrik.
Besuch bei der Brandenburger
Bürgersolaranlage und Weiterfahrt zum Dampfer
Besichtigung der Stadt vom Wasser aus - als erholsamer Ausklang eines
erfolgreichen Tages!
Anlagen des
Solarvereins produzieren überdurchschnittlich
Die Statistik des Berliner Netzbetreibers
Vattenfall hat den in Berlin installierten Photovoltaik-Anlagen des
Solarvereins überdurchschnittliche Erträge bescheinigt. So lagen die
Werte der GbR1, GbR2 und GbR3 im Jahre 2006 mit 1005 kWh, 1003 kWh und
893 kWh pro kWp installierter Leistung deutlich über dem
Landesdurchschnitt der Berliner Solaranlagen von 792 kWh
pro kWp.
GbR1 und GbR2 lagen sogar auf Platz 14 und 15 von
insgesamt 513 erfassten Anlagen. Für das vergangene Jahr zeichnet sich
ein ähnlich positiver Trend ab.
GbR6-Anlage bei
strahlendem Sonnenschein eingeweiht
Unsere 6. Bürgersolaranlage ist mit 20 kW
Spitzenleistung in Klaistow bei Beelitz, Kreis Potsdam-Mittelmark, auf einem
privaten, frisch renovierten Scheunendach in Betrieb gegangen.
Erst am 26.6.2007 war eine weitere Gesellschaft
bürgerlichen Rechts zum Betrieb unserer 6. Bürgersolaranlage gegründet
worden.
Alle Anteile von 100.000 EUR wurden in kürzester Zeit
gezeichnet, wodurch auf einen Kredit verzichtet
und die Anlage in Rekordzeit bis zum 10.8.2007 montiert werden konnte.
Am 23.9.2007 feierten wir bei strahlendem
Sonnenschein die offizielle Einweihung (s.u.).
Und es gab noch mehr Grund zum Feiern:
Der Solarverein Berlin e.V.
besteht
nunmehr seit 4 Jahren
und ist jetzt auf Grund überregionaler Aktivitäten in
Solarverein Berlin-Brandenburg e.V.
umbenannt. Unsere
6 Bürgersolaranlagen
haben eine Leistung von
100 kWp erreicht,
wofür 143 Gesellschafter
insgesamt
500.000 €
investiert haben!
Die Mitglieder
des Solarvereins haben im Frühjahr 2007 eine Umbenennung des Vereins beschlossen,
seit August 2007 ist sie offiziell. Damit
entsprechen wir der erfreulichen Entwicklung, dass immer mehr
Solarinitiativen im Land Brandenburg entstehen, die mit dem Solarverein
Berlin e.V. zusammen arbeiten.
... war unser
Workshop "Bürger-Solaranlagen und weitere
Beteiligungskonzepte"
im Rahmen der "Woche der Sonne" am 28.04.2007 in Vichel im Ruppiner Land
nordwestlich von Berlin.
Der vom
Solarverein Berlin e.V. am "Tag der Erneuerbaren Energien“ angebotene
Workshop richtete sich an
Umweltgruppen, Initiativen und Interessierte, die den Aufbau einer
Bürger-Solaranlage planen und darüber hinaus Bürgerbeteiligungsmodelle
an regenerativen Energieanlagen diskutieren wollten.
Rund 25
Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren aus Berlin und Brandenburg und
sogar aus Nordrhein-Westfalen angereist - gut die Hälfte per Bahn und
Rad, was mit einer informativen Radtour durch das Rhinluch verbunden
wurde - Anreiz genug, ähnliche Informationsveranstaltungen auch künftig
nicht nur in städtischen, sondern auch in ländlichen Regionen
anzubieten.
Die fünfte vom Solarverein Berlin seit 2003/2004 organisierte
Bürgersolaranlage wurde Mitte Dezember 2006
mit 9,3 kWp
auf einem Wohnhaus in Töplitz bei Werder südwestlich von Berlin
fertig gestellt. Alle Anteile wurden komplett gezeichnet, die gesamte
Anlage ohne Kredit finanziert. Erstmals stellt eine private
Hausbesitzerin ihr frisch renoviertes Dach für eine Gemeinschaftsanlage
zur Verfügung. Auch Anwohner der Umgebung sind unter den
Anteilszeichnern - somit ist diese eine erste "Nachbar-Solaranlage" des
Vereins!
Ausgangszustand
Baufortschritt 28.11.06
Baufortschritt 6.12.06
Fertige Anlage 19.12.06
Der Solarverein Berlin hat inzwischen zahlreiche Solarprojekte auch im Land Brandenburg unterstützt - so gibt es Kontakte mit Teltow,
Potsdam, der Stadt Brandenburg und Falkensee. Der neue Standort in
Werder reiht sich in unsere Erfolge ein, Bürgersolaranlagen weiter zu
verbreiten. Insgesamt hat der Solarverein damit knapp 80 kWp
Anlagenleistungen installieren lassen.
Der Solarverein freut
sich über den mit 200 EUR dotierten 3. Preis bei den "20 Guten Ideen",
die am 22. September 2006 anlässlich der Woche der Zukunftsfähigkeit von
der Grünen Liga Berlin ausgezeichnet wurden. Zum Markt der Möglichkeiten
im Innenhof der Kalkscheune hinter dem Friedrichstadtpalast waren die
Initiatoren zahlreicher Agenda 21-Projekte erschienen. Im Bild der
Geschäftsführer der Grünen Liga, Stefan Richter (rechts) mit der
Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Hella
Dunger-Loeper und vom Solarverein die Vorsitzende Claudia Pirch-Masloch
(links) mit Vorstandsmitglied Jürgen Hübner-Kosney, dem Initiator des
Projekts Nachbar-Solaranlagen.
4. Bürgersolaranlage in Teltow
feierlich eingeweiht
Unsere vierte Bürger-Solaranlage ist mit einer
Leistung von 30 kWp auf dem Dach der frisch renovierten
Real-Oberschule
Bruno H. Bürgel, Potsdamer
Str. 51 in Teltow errichtet
und am 14.11.2005 in Anwesenheit des Teltower
Bürgermeisters, des Schulrats, der Schulleitung, des Kollegiums und
zahlreicher Schülerinnen und Schüler feierlich eingeweiht
worden. Im Anschluss an die Inbetriebnahme gab es
für alle Vorträge über Bürgersolaranlagen, Klimawandel und Klimaschutz
sowie Artenschutz. (Presse-Echo siehe hier)
Ein Dachmietvertrag war zunächst für das OSZ Gastgewerbe mit der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport bereits
abgeschlossen. Da aber die bisher von der Hochbauabteilung der
Senatsbauverwaltung zur Verfügung gestellten statischen Unterlagen nur
eine teuere Aufbauvariante der Solarmodule zugelassen hätten,
beschlossen die Anteilseigner auf Vorschlag des Vereins, die künftige
Anlage kurzerhand in Teltow zu installieren. Die dortige
Agenda-21-Gruppe hatte uns um Hilfe gebeten, da zu wenig Anteile
gezeichnet wurden; die Anteile der Teltower Anteilseigner sind
in die Anlage mit eingeflossen. Die Teltower Stadtverwaltung zeigte sich äußerst
kooperativ. Da das Dach
neu gedeckt wurde, konnte die Installation
dieser Bürger-Solaranlage Hand in Hand gehen.
Auch diesmal lief eine
Teilfinanzierung über einen Kredit. Obwohl
die Einspeisevergütung bei einer Installation in 2005 um 5% geringer
ist,
wird
die Rendite dadurch ähnlich günstig wie bei der GbR 3 ausfallen.
Die Gesellschafter hatten sich auf einen Zeichnungsbetrag von 87.000 EUR
inklusive der Teltower Anteile und die Aufnahme eines KfW-Kredites in
Höhe rund 60.000 EUR verständigt.
Umweltpreis für ehrenamtliches
Engagement des Solarvereins Berlin e.V.
Große Freude für alle Mitglieder und
MitarbeiterInnen: Der Solarverein Berlin e.V. erhielt für sein
Umweltengagement am 24. Oktober 2005 den Berliner Umweltpreis des BUND
Landesverbands Berlin - hier mit dem Vereinsvorstand, weiteren
Preisträgern und der Senatorin
für Stadtentwicklung, Frau Ingeborg
Junge-Reyer (1.v.l.), die die Laudatio hielt.
Veranstaltung mit dem Solarverein an der Fichtenberg-Oberschule
12 Bundessieger wurden beim Wettbewerb
"Jugend mit unendlicher Energie" des Bundesumweltministeriums im Jahr
2006 ausgewählt. Die Fichtenberg-Oberschule in Steglitz gehört dazu mit
der Dokumentation des "Schultages der erneuerbaren Energien", der am
27.4.2005 hauptsächlich für die 10. Klassen im Rahmen des Programms
Transfer 21 durchgeführt wurde.
An verschiedenen Stationen im Schulgebäude
konnten sich die Schülerinnen und Schüler informieren. Themen aus den
Bereichen Solarenergie, Klimaschutz, Heizungstechnik, Energiesparen und
19 Jahre Tschernobyl wurden von Schülerinnen, Schülern, Lehrkräften, dem
Hausmeister und außerschulischen Experten (U.f.U. e.V. , Solarverein
Berlin e.V.) vorgestellt.
Weitere Informationen bei W. Schwarz,
Fichtenberg-Oberschule
Auf dem Dach der
Werkgemeinschaft für Berlin-Brandenburg gGmbH an der Ecke Teltower Damm/
Beeskowdamm stehen die ersten beiden Bürgersolaranlagen Berlins.
Unser Pilotprojekt, eine 5kW-Photovoltaikanlage (linke Modulreihe), wurde von
der "Bürger-Solar Berlin 1 GbR"
finanziert. Die zweite Anlage der "Bürger-Solar Berlin 2 GbR" (rechte
Modulreihe) folgte in gleicher Größe. Die 2 x 42 Module werden pro Jahr etwa
8.500 Kilowattstunden in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Schon
jetzt zeigt sich, dass die Leistungen pro kW über dem Bundesdurchschnitt
liegen - dank eines Top-Standortes in Berlin (vgl. Auswertungen linke
Spalte).
Unsere dritte Bürgersolaranlage
("Bürger-Solar Berlin 3 GbR")
steht in Berlin-Spandau auf dem Oberstufenzentrum TIEM. Sie hat eine
Leistung von 30 kWp und ist die erste Bürgersolaranlage Berlins auf dem
Dach eines öffentlichen Gebäudes. Der Mietvertrag war im Herbst 2004
zwischen dem Solarverein und der Senatsschulverwaltung geschlossen
worden, die festliche Einweihung erfolgte am 6.12.2004.
Die vierte Anlage wurde im
Herbst 2005 errichtet (s.o.)
Die Öffentlichkeitsarbeit des Solarvereins
Berlin wurde gefördert von: