Angaben vorläufig und ohne
Gewähr; maßgeblich sind erst die Jahresabrechnungen mit den
Netzbetreibern.
Einige Einträge erfolgen
später.
Herzlich willkommen
auf der Homepage des Solarvereins Berlin-Brandenburg!
Hier können Sie sich über
Bürger-Solaranlagen*) und unsere Vereinsarbeit informieren sowie aktuelle Hinweise auf
Arbeitsgruppen und Veranstaltungen finden.
Klimaschutz konkret: wir freuen uns über
Ihre Unterstützung durch Mitarbeit und Mitgliedschaft!
*)
vgl. Erläuterungen in folgenden Sprachen:
Aktuelle Termine:
Öffentliche Arbeitstreffen meist am 2.
Dienstag im Monat
(Termine werden angekündigt)
um 19 h im Haus der Diakonie, Paulsenstr. 55-56, 12163 Berlin.
Büro: im Haus der
Diakonie, Raum 245, Tel. 030 82097-236, Gesprächstermine bitte
telefonisch vereinbaren.
Rundum gelungen: Fahrradtour
zu nachhaltigen und regenerativen Zielen „Rund um die Berliner
Wuhlheide“
Unsere
diesjährige Fahrradtour anlässlich der "Woche de Sonne" war rundum
gelungen. Das Wetter spielte mit, und die 30 TeilnehmerInnen bekamen
einen interessanten Mix aus Informationen und schönen Radlerstrecken
geboten.
Jonathan Amme und Jörg Benesch, Wissenschaftliche Mitarbeiter der
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), gaben Auskunft
zum Projekt „Kleinwindanlagen“
http://kleinwind.htw-berlin.de. und zum energieautarken „Living
Equia“-Haus
http://www.living-equia.com. Fazit: wer eine Kleinwindanlage auf
dem eigenen Dach oder im Garten aufbauen möchte, sollte noch warten.
Zu hohe Preise im Vergleich zum Energieertrag, zu viele verschiedene
Modelle, unklare gesetzliche Regelungen - aber die Photovoltaik hat
es gezeigt - bei steigender Nachfrage und intensiver Forschung kann
sich dies ganz schnell ändern.
Weiter ging es in die Wuhlheide. Wer den 120 ha großen Waldpark noch
nicht kannte, war erstaunt, wie vielfältig die Angebote dort
besonders für Kinder sind und erfreut, welch hohen Stellenwert die
Umweltbildung hat. Das Haus Natur und Umwelt und das Kinderparadies
FEZ sind lohnende Ausflugsziele für die ganze Familie. Frau Kulla
führte uns durch die "Ökoinsel" mit Gewächshaus, Ökogarten und
Solaranlage und berichtete über die gute Arbeit und die finanziellen
Sorgen.
Hier ein Auszug aus der website
http://www.fez-berlin.de: Das FEZ-Berlin ist Europas größtes
gemeinnütziges Kinder-, Jugend- und Familienzentrum, umgeben von
einem der schönsten und größten Waldparks Berlins. Es bietet
kreatives Spiel, Spaß und Erholung und vereint in seinem Programm
Bildung, Erlebnis und Kultur. Einzigartig sind die inhaltlichen
Angebote zu den Themen Globales Lernen, Nachhaltige Entwicklung,
Kultur, Lebensweise, Ökologie, Technik, Raumfahrt, Spiel- und
Bewegungspädagogik, Internationale Begegnungen.
Und wer dieses Jahr nicht mitfahren konnte, keine Sorge - im
nächsten Jahr heisst es natürlich wieder "Fahrradtour in der "Woche
der Sonne" zu nachhaltigen und regenerativen Zielen".
Claudia Pirch-Masloch
Ein Rückblick unserer
Radtouren:
30.04.2005: von Zehlendorf nach Kleinmachnow, zus. mit der
Agendagruppe Teltow
29.04.2006: Energetische Ziele rund um Teltow, zus. mit der
Agendagruppe Teltow
28.04.2007: Workshop „Bürgersolaranlagen“ in Vichel, Ruppiner Land
26.04.2008: Stadt Brandenburg von der Wiege der Mark zur
Hochtechnologie, zus. mit der 1. Bürgersolar Brandenburg GbR
16.05.2009 Fahrradtour zu nachhaltigen und regenerativen Zielen rund
um Neuenhagen, zus. mit dem Solar-verein Neuenhagen e.V.
08.05.2010 Fahrradtour ins Ruppiner Land zu der 9. Bürgersolaranlage
und Fahrt durch das Rhinluch
11.05.2011 „Energieautarkes Feldheim“
2011: Überdurchschnittliche
Erträge der Bürgersolaranlagen
Unsere
Bürgersolaranlagen haben 2011 rund 241.000 kWh Solarstrom produziert
- so viel wie in keinem Jahr zuvor. Rechnerisch wurde damit der
Ausstoß von mehr als 120 t Kohlenstoffdioxid vermieden. Die Erträge
lagen durchschnittlich um 16% über der Prognose von 850 kWh pro
installiertem kW.
Mailingliste des Solarvereins
Hier können Sie sich in die Mailingliste
infopost@solarverein-berlin.de eintragen bzw.
wieder austragen. Wir senden damit Emails weiter, die uns erreichen und
für Sie informativ sein können.
Sie
möchten eine Bürgersolaranlage betreiben?
Wir helfen Ihnen gerne. Senden Sie uns eine
Mail an
info@solarverein-berlin.de . Sie bekommen
Tipps und Vertragsmuster zugesandt - kostenfrei.
Natürlich freuen wir uns unabhängig davon
jederzeit über eine Spende für die Vereinsarbeit:
Kontonummer 7190804008 bei der Berliner Volksbank, BLZ 10090000.
„Energieautarkes Feldheim“
Fahrradtour im Rahmen der Woche
der Sonne am 14. Mai 2011 zu nachhaltigen und regenerativen Zielen
Unsere
7. Frühjahrstour führte uns diesmal in den Südwesten
von Berlin ins
energieautarke Dorf
Feldheim (http://www.neue-energien-forum-feldheim.de).
Im
Ortsteil Feldheim der brandenburgischen Stadt Treuenbrietzen wurde
eines der spektakulärsten Gesamtkonzepte für eine dezentrale
regenerative Energieversorgung von Unternehmen, Privathaushalten und
Kommunen verwirklicht. Der Erfolg dieses Projektes ist der guten und
partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der Stadt
Treuenbrietzen, den Anwohnern des Ortsteils und dem
Projektentwickler Energiequelle GmbH zu verdanken.
Nach
Ankunft in Feldheim und anschließendem Imbiss im Informationszentrum
stellten die Ortsvorsteherin Frau Richter, der Verwaltungsleiter
beim Landkreis Potsdam-Mittelmark Herr Lorenz sowie Herr Herbst von
der Agrargenossenschaft "Fläming" eG Feldheim das ehrgeizige und
zukunftsweisende Projekt mit 43 Windkraftanlagen, einer
Photovoltaik-Freilandanlage, einer Biogasanlage, einem
Holzschnitzel-Heizwerk und einer Fernwärmeversorgung für das Dorf
Feldheim vor. Anschließend besichtigten die 15 Teilnehmer der
Radtour die Biogasanlage bei vollem Betrieb. Die Rückfahrt zum Bhf.
Treuenbrietzen verlief entspannt bergab - der Umweltinitiative von
Feldheim wünschen wir, dass es weiterhin so erfolgreich bergauf
geht!
Auszeichnung für Claudia Pirch-Masloch
Am 20.
Mai 2010 wurde die Vorsitzende des Solarvereins
Berlin-Brandenburg, Claudia Pirch-Masloch von der Brandenburgischen
Landesregierung, als „Ehrenamtlerin des
Monats“ Mai 2010 in Brandenburg ausgezeichnet. Die Urkunde wurde vom
Staatssekretär Albrecht Gerber überreicht.
Claudia Pirch-Masloch
ist seit der Gründung im August 2003 Vereinsvorsitzende. Sie wird für ihr Engagement für die
Verbreitung der Idee „Bürgersolaranlage“ geehrt. Bis zur Gründung
des Solarvereins war der Begriff „Bürgersolaranlage“ fast ein
Fremdwort in Berlin und Brandenburg - das hat sich durch ihr
Engagement geändert. Mit inzwischen neun Bürgersolaranlagen hat der
Solarverein Berlin-Brandenburg e.V. mittlerweile insgesamt
230 kWp elektrischer Leistung aufgebaut, die ca
200.000 kWh Strom jährlich erzeugen -
mit einer Investitionssumme von über einer Million Euro!
Insgesamt sind mehr als 200 Gesellschafter mit dabei.
Die Vereinsvorsitzende hat zudem dutzende Initiativen in und
außerhalb Brandenburgs beraten und über die ersten Hürden zum Aufbau
„eigener“ Bürgersolaranlagen geholfen. Ungefähr 30-40 Anlagen
stehen inzwischen allein in Brandenburg oder sind in der Planung.
Erlebnisreiche Radtour im Rahmen
der Woche der Sonne
25 Radlerinnen und Radler machten sich am
Samstag, d. 8.5.2010, auf den Weg zu einer 30 km langen "Fahrradtour
zu nachhaltigen und regenerativen Zielen durch das Ruppiner Land".
Start war um 10.35 Uhr am Bahnhof Walsleben.
Es galt vor allem die dreigeteilte 9. Bürgersolaranlage des
Solarvereins Berlin-Brandenburg anzufahren und die Infotafeln an den
drei Standorten zu enthüllen. Im Amt Friesack empfing Bauamtsleiter
Pieper die Radler bei ihrem ersten Halt. Besucher im Amt Temnitz
können sich von nun an einem Datendisplay über den "Sonnenertrag"
der Photovoltaikanlage informieren und Details zur Idee
"Bürgersolaranlage" auf der Infotafel erfahren. Weiter ging es nach
Manker zum 2. Teil der Anlage bei Familie Oberland, mit Mittagspause
mit Kuhhorster Bratwurst. Auch in Kuhhorst hat der Solarverein eine
Bürgersolaranlage errichtet - so war die Verbindung hergestellt.
Die letzte Etappe ging, mit Kaffeepause im Schloss Vichel, durch das
Rhinluch in Richtung Bahnhof Friesack/Mark. Als die Radler -
hauptsächlich Berliner - um 17.50 Uhr in den Zug stiegen, waren
sich alle einig: man hatte viel über Lebensbedingungen, erneuerbare
Energien, Landwirtschaft und Naturschutz erfahren und die Schönheit
des Ruppiner Landes kennengelernt - und es war ein wunderschöner
Tag!